Schnelltest Clean Card PRO

Interview mit Jürgen Mayer über Oberflächenhygiene in Küchen

Sauber ist nicht gleich sauber! Auch wenn Schneidebretter, Messer oder Kühlschrankgriff mit bloßem Auge schmutzfrei aussehen, können dort noch gesundheitsschädigende Bakterien oder Keime lauern. Jürgen Mayer, Geschäftsführer des JMC Verlags, erzählt im aktuellen Interview, wie man diese schnell und einfach erkennen kann.

Frage: Wer muss dafür sorgen, dass Oberflächen in Küche, Kühl- und Lagerraum frei von Bakterien sind?

Jürgen Mayer: Jeder, der im gewerblichen Bereich mit Lebensmitteln zu tun hat, ist dafür verantwortlich, dass alle Bereiche in der Küche frei von Schmutz und insbesondere von Bakterien sind. Letztere sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Das erschwert die Sache. Bakterien und Keime können überall sein. Auf Arbeitsflächen, Schneidebrettern, Küchengeräten, an Griffen von Ofen und Kühlschrank, an Schaltern – auf allem was mit den Händen berührt wird.

 

Frage: Gibt es hierfür gesetzliche Grundlagen?

Jürgen Mayer: In der EU-Lebensmittelhygieneverordnung wird verlangt, dass Lebensmittel vor Kontamination (z.B. durch Bakterien) zu schützen sind. Gemäß der HACCP-Richtlinien müssen Flächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, frei von krankheitserregenden Keimen sein.  

 

Frage: Welche Möglichkeiten gibt es zur Kontrolle?

Jürgen Mayer: Eine sehr aufwendige Methode sind so genannte Abklatschproben. Sie müssen im Labor untersucht werden und die Ergebnisse dauern bis zu einer Woche. Die Proben müssen auch erst noch zum Labor transportiert werden – und nicht überall ist ein Labor vor Ort. Deshalb sind diese Tests aufwendig und teuer, das ist ein Nachteil. Eine Alternative bietet sich mit den Clean Cards. Innerhalb von 30 Sekunden lässt sich mit den Testkarten nachweisen, ob eine Oberfläche mit Bakterien verunreinigt und ein Nachreinigen erforderlich ist.

 

Frage: Wie funktioniert der Schnelltest mit den Clean Cards?

Jürgen Mayer: Die zu testende Oberfläche wird im ersten Schritt mit frischem Trinkwasser besprüht. Anschließend muss der Tester über die zu reinigende Oberfläche mehrmals mit der Testkarte reiben. Nach 30 Sekunden zeigt die Clean Card eine Farbreaktion. Wenn die Oberfläche ordnungsgemäß gereinigt und desinfiziert ist, erfolgt kein Farbumschlag. Die Clean Card bleibt in diesem Fall weiß oder verfärbt sich nur gering. Tritt eine deutliche Verfärbung auf, muss die Fläche nachgereinigt beziehungsweise desinfiziert werden.

 

Frage: Was macht die Clean Card besonders?

Jürgen Mayer: Die Schnelligkeit und Einfachheit der Anwendung. Sie haben nach der Desinfektion sofort die Information, ob diese erfolgreich war, oder nicht. So können sie ihr Verfahren immer wieder überprüfen. Eine zusätzliche Besonderheit weist die Clean Card auch noch auf: Im Vergleich zu anderen Testverfahren reagiert die Clean Card nämlich auf Proteine. Das bedeutet, dass sich zusätzlich auch Rückstände von Reinigungsmitteln (Tenside) erkennen lassen.

 

Frage: Wo und wie ist die Clean Card erhältlich?

Jürgen Mayer: Die Clean Card ist über den HACCP Online-Shop des JMC Verlags erhältlich. Zunächst als Starter-Kit für 89,25 Euro mit einer Kunststoffsprühflasche und 25 Testkarten. Nach Verbrauch der 25 Testkarten bietet der JMC Verlag den Clean Card PRO Pack (50 Testkarten) für 148,75 Euro.

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