Infektionsschutzgesetz Belehrung als Video oder Folien zum Download

Erfüllen Sie einfach ihre Verpflichtungen aus dem Paragraf 43 des Infektionsschutzgesetzes. Demnach müssen u.a. Personen, die in Küchen von Gaststätten tätig sind, nach Aufnahme ihrer Tätigkeit alle zwei Jahre belehrt werden. Die Belehrung kann durch den Arbeitgeber selbst durchgeführt werden. Wir bieten Ihnen die entsprechenden Hilfsmittel für diese Folgebelehrung.

 

Vorteile der Schulungspakete?

Mit unseren Schulungspaketen können Sie selbst wählen, ob Sie die Belehrung zum Infektionsschutzgesetz mit Hilfe von vorgefertigten Folien selbst durchführen wollen, oder diese mit Hilfe eines professionellen Schulungs-Videos durchführen lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Vorgefertigte Schulungsmaterialien zur sofortigen Anwendung
  2. Kostengünstiger Einsatz
  3. Auswahl zwischen Selbst-Durchführung oder Video
  4. Zeitlich flexibler Einsatz der Materialien (wenn es gerade passt…)
  5. Dokumentation der IfSG-Belehrung als Nachweis gegenüber der Behörde.

Unterschiede der Produkte (Welches Schulungspaket ist das richtige für mich?)

Möchten Sie die Belehrung zum Infektionsschutzgesetz selbst durchzuführen, so ist das “Schulungspaket Infektionsschutzgesetz zum Download” für Sie genau richtig. Hier erhalten Sie neben den Schulungsfolien und umfangreichen Erläuterungen zu den Folien auch die notwendigen Formulare zur Dokumentation der Folgebelehrungen sowie zur Erfassung der vorhandenen Erst-Belehrungen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden die Belehrung lieber nicht selbst durchzuführen, nutzen Sie unser professionelles Belehrungs-Video. Im Gegensatz zu anderen verkäuflichen und kostenlosen Videos haben wir uns auf die notwendigen Inhalte aus den Paragrafen 42 und 43 IfSG beschränkt und mischen nicht andere Hygiene-Themen in dieses Video hinein. Dadurch gestaltet sich diese Belehrung kurz und effizient.

Beim Kauf des Videos geben Sie die Anzahl der Personen an, die belehrt werden sollen. Sie erhalten dann die Möglichkeit personenbezogene Teilnahme-Bescheinigungen zu generieren, die als Nachweis gegenüber der Behörde dienen.  

Allgemeines zum Infektionsschutzgesetz

Gesetzliche Anforderung

Krankheitserreger können in der Gastronomie von Menschen über die Lebensmittel auf Gäste übertragen werden. Um das zu verhindern war früher ein Gesundheitszeugnis notwendig. Da dieses nur einmalig ausgestellt wurde, und deshalb keine dauerhafte Sicherheit erreichbar war, wurden neue Anforderungen im Infektionsschutzgesetz definiert.

Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot (§ 42 Infektionsschutzgesetz/IfSG)

Eine dieser gesetzlichen Maßnahmen ist das Verbot, mit unverpackten Lebensmitteln umzugehen, wenn man bestimmte Krankheitserreger in sich trägt.

Diese Krankheitserreger können z. B. Salmonellen, Shigellen und andere Formen einer infektiösen Gastroenteritis sein. Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und/oder Erbrechen sind Symptome, die auf solche Erreger hinweisen. Das Verbot gilt ebenso für Keime wie Typhus, Cholera oder Paratyphus. Ebenso gilt das Umgangsverbot bei entzündlichen Hauterkrankungen der Hände und Unterarme. Diese werden häufig durch einen Erreger verursacht, der auch als „Lebensmittel-Vergifter“ bekannt ist. Weiterhin ist auch eine Virus-Hepatitis A oder E über Lebensmittel übertragbar und führt deshalb zu einem Beschäftigungsverbot.

Das Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot erstreckt sich nicht nur auf die akute Krankheitsdauer. Es beginnt schon, wenn der Verdacht einer solchen Erkrankung besteht, und dauert so lange, bis keine Erreger mehr ausgeschieden werden. Unabhängig davon, ob sich der Mitarbeiter schon wieder gesund fühlt, oder nicht.

Belehrungspflicht (§ 43 Infektionsschutzgesetz)

Die Belehrungspflicht erstreckt sich im wesentlichen über das oben beschriebene Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot. Betroffen sind alle Personen, die in Küchen von Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung arbeiten, inklusive Spülpersonal. Mitarbeiter im Service, die ausschließlich Speisen an den Tisch servieren, sind davon ausgenommen.

Die Belehrungspflicht beginnt VOR Beginn der Tätigkeit mit einer Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt. Auch ein vom Gesundheitsamt beauftragter Arzt darf diese Erst-Belehrung durchführen. Die Bescheinigung muss vor Beginn der Tätigkeit vorgelegt werden und darf nicht älter als drei Monate sein.

Danach muss alle zwei Jahre eine Folge-Belehrung stattfinden. Diese kann und darf auch vom jeweiligen Arbeitgeber oder sonstigen Personen durchgeführt werden. Damit bei behördlichen Kontrollen nachgewiesen werden kann, dass die Folge-Belehrungen auch durchgeführt wurden, muss die Belehrung dokumentiert und die Unterlagen am Arbeitsplatz aufbewahrt werden.

Praktische Umsetzung

Jeder Gastronom sollte also eine Liste mit allen Personen, die von dieser Belehrungspflicht betroffen sind, führen. In dieser Liste sollte das Datum der Erst-Belehrung (oder bei älteren Personen das Datum des Gesundheitszeugnisses) eingetragen werden.

Außerdem sollte für jeden Mitarbeiter eine Liste geführt werden, in die eingetragen wird, wann, durch wen und mit welchem Inhalt die Folge-Belehrungen durchgeführt wurden. So kann sichergestellt werden, dass niemand vergessen wird.

Mit unseren Produkten erhalten Sie jeweils praktische Vorlagen für diese Dokumentation. Wer selbst schulen möchte, kann anhand der  fertigen Schulungsfolien im Schulungspaket Infektionsschutzgesetz leicht durchführen, da die Folien mit ausführlichen Erläuterungen versehen sind. Wer die Hygieneschulungen nicht selbst durchführen möchte, kann unser Video nutzen, in dem die Belehrung von einem Profi durchgeführt wird. Vorteil: Mit dem Zugang zum Video erhalten Sie automatisch personenbezogene Fragebögen, mit denen Sie prüfen können, ob die Inhalte der Belehrung von den Mitarbeitern verstanden wurden.